04 FAMILIE KÜHNER Privat

FAMILIENUNTERNEHMEN.

Unternehmertum ist nicht nur ein Beruf – es ist ein Lebenszustand. Das trifft besonders auf Familienunternehmen zu, bei denen die Grenzen zwischen Geschäft und Familie oft fließend sind. GROSS ist überall dabei: am Frühstückstisch, beim Sonntagsspaziergang und im Urlaub. Einige ganz persönliche Einblicke zeigen, wie eng unsere Familie mit dem Unternehmen verwoben ist und wie die Leidenschaft fürs Reisen unser Leben über mehrere Generationen geprägt hat.

#14

SCHEBERA FLÜGEL.

Bevor Friedrich Gross sein Busunternehmen gründete, arbeitete er als Abteilungsleiter in der PKW-Karosseriefabrik Schebera. Diese berühmte Fabrik baute nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Klaviere. Wie durch ein Wunder überstand der „Stehende Schebera Flügel“ von 1920 den verheerenden Angriff auf Heilbronn im Jahr 1944 – und steht noch heute im Konferenzraum in der Weinsberger Straße. Manchmal, sehr zum Leidwesen der Mitarbeiter, testen die Kühnerschen Nachwuchsgenerationen auf dem ungestimmten Instrument ihre Klavierkünste.

#15

EIN SKIAUSFLUG MIT FOLGEN.

Man sagt, Armors Pfeil sei schon mehrfach durch die Busse von GROSS geflogen und habe so manche Ehe besiegelt. Auch Renate und Wolfgang Kühner lernten sich bei einer der beliebten GROSS-Skiausfahrten auf dem Stocksberg kennen. Dort wurden die ersten gemeinsamen Skiversuche unternommen, Schlittenfahrten mit Freunden genossen und eine tolle Zeit im Schnee verbracht. Als die Bergfahrt am darauffolgenden Wochenende überbucht war, fand Renate ihren Platz auf dem Schoß des Juniorchefs – und der Rest ist Geschichte.

#16

VON KINDESBEINEN AN.

Bis Mitte der 70er Jahre war der Firmensitz in der Weinsberger Straße nicht nur Betrieb, sondern auch Wohnhaus. So wuchsen Bettina und Andreas Kühner mitten im Busbetrieb auf. Mussten die Werkstatt-Mitarbeiter mit belegten Brötchen versorgt werden, ging es mit dem Go-Kart zum Metzger. Beim Reparieren der Busse halfen die beiden tatkräftig mit, und wenn die Fahrzeuge von langen Reisen zurückkamen, bewachten sie das Funkgerät – lange bevor es Handys gab –, bis die Fahrer ab Ulm wieder Kontakt zur Heimat aufnehmen konnten.

#17

ROM - STADT DER LIEBE.

Nadine & Andreas Kühner lernten sich zwar nicht bei einer GROSS Reise kennen, doch nachdem sie gemeinsam bei mehreren Touren mit Andreas als Reiseleiter die Welt erkundeten, wurde bei einer dieser Reisen in Rom der Verlobungsring überreicht. Die Piazza Navona mit dem Vierströmebrunnen war dafür die perfekte Kulisse. Am nächsten Tag wurde die Verlobung mit der gesamten Reisegruppe im Bus ausgiebig gefeiert. Die Scherben vom Polterabend auf dem Betriebshof wurden natürlich besonders sorgfältig beseitigt – sicher ist sicher, damit keine Busreifen zu Schaden kamen.

#18






„Die Firma Gross
ist immer dabei.“

Familie Kühner

#100JAHREGROSS

NACHWUCHS.

Auch die jüngste Generation machte mit wenigen Monaten ihre ersten Gruppenreisen mit – immer bunt, unterhaltsam und voller spannender Erlebnisse. Statt eines Bobby Cars gab es einen GROSS-Bus zum Spielen und schon im Kindergarten kannten sie den Unterschied zwischen dorischen und ionischen Säulen. Als Junior-Reiseleiterinnen unterhielten sie die Gäste zunächst mit Witzen, später – je nach Reiseziel – mit Expertenwissen zu europäischen Königshäusern oder Disneyfilmen und irgendwann mit kleinen Vorträgen. Wir sind gespannt, wie die Reise für Emma und Sofia Kühner, die nächste Generation, weitergeht!

#19

SOUVENIRSAMMLER.

Irgendwann haben wir beschlossen keine Souvenirs mehr von Reisen mitzubringen - es steht ja schon alles voll. Aber Dinge zum Verbrauch - wie Wein, Käse oder Tee - zählen ja nicht. Und die 10. Tasse mit Fotos britischer Royals doch auch nicht, die benutzt man ja schließlich. Ein 1,90m langes Papyrusbild von Tutenchamun oder ein Krieger der berühmten Terrakotta Armee aus China in Originalgröße? Das ist doch Kunst und man könnte sie gut als Deko im Reisebüro verwenden. Aber ab jetzt wird wirklich nichts mehr mitgebracht! Wirklich!

#20

EIN TEAM ❤ EINE FAMILIE.

Als Familienunternehmen sehen wir unsere Mitarbeiter nicht nur als Kollegen, sondern als Teil der großen GROSS-Familie. Viele verbinden uns mit einer langjährigen Betriebszugehörigkeit, in der wir gemeinsam berufliche und private Höhen und Tiefen erleben, Erfolge feiern und uns in schwierigen Zeiten gegenseitig unterstützen. Für das Engagement und die Verbundenheit unseres Teams sind wir zutiefst dankbar!

#21

EINE BERUFUNG.

Für uns ist Unternehmertum Berufung – man wächst hinein und lebt es voll und ganz. Sei es beim Verabschieden der Busse am Morgen, im engen Kontakt mit Kunden und Mitarbeitern, in der jahrzehntelangen Partnerschaft mit Lieferanten und Geschäftspartnern, als regionale Botschafter Heilbronns oder im persönlichen und sozialen Engagement von Familie und Mitarbeitern in zahlreichen Organisationen und Verbänden.

#22