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Reiseerlebnisse von Patrick Mall ...

"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon."

 

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SINGAPUR - Die Löwenstadt

 

Bunt, multikulturell und einzigartig – das beschreibt die Löwenstadt Singapur in wenigen Worten. Doch in Wirklichkeit bietet der Stadtstaat noch so viel mehr und ist kaum in Worte zu fassen. Singapur ist mehr als eine der modernsten und wandlungsfähigsten Städte weltweit! Singapur ist eine Weltmetropole der Superlative, die aus Kontrasten kaum unterschiedlicher sein könnte! Unterschiedliche Religionen, uralte Bräuche und die viele in Harmonie zusammenlebenden Kulturen und Viertel, machen Singapur zu einem unglaublichen einzigartigen, multikulturellen und gigantischen Erlebnis! Kurz gesagt, Singapur ist das Tor nach Südostasien! Ich durfte mir vom 23.März bis 31.März.2016 einen Traum erfüllen und die atemberaubende Metropole und das wohlhabendste Land der Welt „SINGAPUR“ bei einem siebentägigen Aufenthalt entdecken. Vorne weg gesagt, es war unglaublich oder wie der Singapurianer sagt „Shiok“, ein Ausdruck höchster Zufriedenheit! Begleiten Sie mich auf eine atemberaubende Reise, auf ein multikulturelles Erlebnis und erfahren Sie vieles zum einzigarten und gar unbeschreiblichen Singapur.

Am 23.03.2016 war es endlich soweit und ich flog ab dem Frankfurter Flughafen in Richtung Singapur. Hier wartete schon das erste Highlight auf mich. Ich entschied mich für die Fluggesellschaft von Singapore Airlines (SQ / SIA) und unser Flugzeug absolvierte die ca. 10.300 Kilometer in 12,5 Stunden. Doch warum Highlight? Auf dem Hinflug ging ein weiterer Traum für mich in Erfüllung! Ich durfte endlich mit einem Airbus A380-800 fliegen – dem größten Passagierflugzeug auf dieser Erde und ich kann sagen, es war unglaublich! Noch nie bin ich mit einem so großen Flieger geflogen, der schon alleine für den Start die ganze Landebahn benötigt und für ca. 500 Menschen Platz bietet. Der A380-800 ist ein technisches Wunder. In keinem Flieger auf dieser Erde hat man so viel Platz und ist es so ruhig und komfortabel im Innenraum des Flugzeugs, als bei dem Flaggschiff von Airbus. Doch nicht nur die Maschine selber war das Highlight, sondern auch die Fluggesellschaft von Singapore Airlines. Ich muss sagen, Hut ab, was diese Airline bietet. Ich bin noch nie mit einer Airline geflogen, die so gastfreundlich und vom Service so überragend war, als Singapore Airlines. Hier wird jedem Fluggast egal ob er in der Economy, Business oder First Class sitzt, seinen Wunsch von den Lippen abgelesen. Außerdem darf sich jeder Fluggast auf zwei warme, sehr leckere und nahrhafte Mahlzeiten freuen. Zwischendurch gibt es immer wieder Snacks und Getränke und das eigene Bordprogramm bietet mit Kinderfilmen bis zu Oscar prämierten Blockbustern Unterhaltung auf höchstem Niveau. Singapore Airlines ist eine sehr gute Fluggesellschaft, die auf Qualität und hohen Komfort setzt. Nicht umsonst wird die Airline so oft als „Airline des Jahres“ ausgezeichnet.

Nach einem gigantischen Direktflug erreichten wir in den Morgenstunden unser Reiseziel Singapur. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, mussten wir uns zuerst an die Zeitumstellung und an das feucht tropische Klima gewöhnen, den Singapur war unserer deutschen Zeit insgesamt sieben Stunden voraus und befindet sich auf Äquatorhöhe, d.h. wir befinden uns mitten in den Tropen! Doch wir gewöhnten uns recht schnell an die Zeitumstellung und das tropische Klima, was vielleicht auch daran lag, dass der Changi Airport in Singapur (SIN) mit hochmoderner Technik ausgestattet war und in jedem Raum eine angenehme Lufttemperatur herrschte. Außerdem bietet der Flughafen seinen Fluggästen auch sämtliche Ausruhzonen an, denn in Singapur soll man den ersten Tag als Europäer ein bisschen lockerer angehen lassen! Doch wie Sie vielleicht schon gehört oder gelesen haben ist der Changi Airport in Singapur kein gewöhnlicher Flughafen?! Der Flughafen bietet sehr sehr viel für seine Fluggäste, um das Warten auf den Anschluss- bzw. Abflug zu verkürzen. Auf dem Dach des Terminals 2 können Sie so zum Beispiel im hauseigenen Pool baden und den Flugzeugen beim Starten und Landen zusehen. Ein weitere Attraktion sind die zahlreichen Gärten, darunter auch ein Schmetterlingsgarten. Und auch ein kostenfreies Kino sowie zahlreiche Einkaufsläden dürfen auf dem Flughafen nicht fehlen. Schnell wurde mir klar, warum der Flughafen von Singapur so häufig hintereinander zum Besten Flughafen auf dieser Erde ausgezeichnet wurde. Der Changi Airport ist nämlich hochmodern, bietet sehr viel für seine Fluggäste und man erkennt schon im Innenraum die gigantische Architektur sowie die Einzigartigkeit von Singapur. Auch wir befolgten den Rat zahlreicher Reiseführer und ließen unsere ersten Stunden ein bisschen lockerer angehen. Wir holten unsere Gepäckstücke ab, gingen durch die Zollkontrolle und fuhren mit einem Flughafen-Bus für 9 SGD zu unserem Hotel.

Schon auf der Fahrt zum Hotel erkannten wir, dass Singapur eine der grünsten Städte weltweit ist. Überall wuchsen bunte Blumen und zahlreiche Palmen. In nur ca. 20 Minuten erreichten wir die Innenstadt von Singapur und unser Hotel. Kein Wunder, Singapur ist flächenmäßig so groß als die Hansestadt Hamburg und besteht noch aus 2/3 tropischem Regenwald. Die bekannteste Stelle in Singapur ist das Stadtbild um die Marina Bay, hier türmt sich ein gigantischer Wolkenkratzer neben dem Anderen. Und einer dieser Wolkenkratzer war mein Hotel! Doch der Begriff „Hotel“ ist bei diesem Gebäude schon untertrieben! Man müsste eigentlich sagen, eine Stadt in der Stadt! Ich verbrachte meine sieben Tage in einem der spektakulärsten Gebäude auf dieser Erde, in einer architektonischen Meisterleistung und in dem seit 2012 bekanntem Gebäude und Top-Attraktion der Stadt Singapur! Ich durfte mir einen weiteren Traum erfüllen und meine Zeit in Singapurs 5*-Superhotel, dem Marina Bay Sands, verbringen! Doch was ist so besonderes an diesem Hotel? In Singapur wird bekanntlich erweise ein Traum schnell zur Wirklichkeit und Architekten dürfen sich im Stadtstaat Singapur so richtig austoben. Beim Marina Bay Sands bekam der Architekt die Aufgabe für umgerechnet 5 Milliarden Euro einen unglaublichen Gebäudekomplex zu erstellen. Er errichtete ein Hauptgebäude mit drei 200 Metern Türmen, welche neben der Gastronomie noch Platz für über 2561 Zimmern (über 5.000 Personen) bietet. Dazu setzte er auf die drei Türme ein 340 Meter langes Surfbrett (genannt SkyPark), welches länger ist als der Eiffelturm in Paris hoch ist und bestückte dieses mit einer großartigen Dachterrasse mit zahlreichen Pflanzenarten, der größten freischwebenden Aussichtsplattform der Welt und einem 146 Meter langen Infinity Pool auf 200 Meter Höhe auf dem Dach des Hotels – ebenfalls Rekord! Während Sie bei 1400 Kubikmeter Wasser Ihre Bahnen ziehen, können Sie die Aussicht auf die Löwenstadt genießen! Doch es gibt noch weitere Highlights im Superhotel! Neben einer gigantischen Einkaufsstraße mit zahlreichen Luxusläden, haben Sie die Möglichkeit in der weltweit größten Spielehalle Ihr Geld auszugeben – und das Mitten im hauseigenen Shoppingcenter. Sollte Ihnen der Shoppingstress zu groß werden, können Sie wie in Venedig Platz in einer Gondel nehmen und die Läden vom Wasser aus besichtigen. Sollte Ihnen nach Musik und Veranstaltungen sein, dann sind Sie im hauseigenen Theater und Musical genau richtig! Auch Schlittschuhlaufen ist im Marina Bay Sands in Singapur möglich! Das Marina Bay Sands ist mehr als ein 5*-Sterne Hotel, das Marina Bay Sands ist wie eine kleine Stadt! Man muss überhaupt nicht das Hotel verlassen, um seine Zeit im Hotel genießen zu können, denn das Hotel bietet für jeden seiner Besucher etwas! Sei es ein Restaurant, ein Supermarkt, eine eigene U-Bahn Station, ein Kunstmuseum (ArtScience Museum), eine ungewöhnliche Attraktion,… hier kommt der Hotelgast aber auch der normale Tourist voll auf seine Kosten! Nur das Schwimmen in dem gigantischen 146 Meter langen Infinity Pool auf 200 Meter Höhe ist nur als Hotelgast möglich. Schade oder zum Glück, kommt immer auf die Sicht des Betrachters an. Das Hotel liegt nicht nur zentral, sondern ist auch ein idealer Ausgangspunkt für seine Gäste. Von hier aus können Sie die eine oder andere Top-Sehenswürdigkeit besichtigen. Eine davon ist zum Beispiel der Gardens by the Bay, direkt hinter dem Marina Bay Sands. Man könnte auch sagen der Hausgarten des 5*-Superhotels. Geschickt wurde der Stadtgarten mit dem Hotel und der U-Bahn Station angeschlossen und so kann der Besucher in wenigen Minuten das Zentrum des Parks erreichen. Wir schauten uns natürlich auch am ersten Tag in Singapur den neuen Startgarten an, doch eine genaue Inspektion sollte erst am nächsten Tag folgen.

Am 25.03. entdeckten wir den seit 2012 neu errichteten Gardens by the Bay. Er ist sozusagen neben dem Botanischen Garten, der Stadtgarten der Stadt Singapur. Viele Pflanzenarten wurden hier importiert und mit moderner Architektur ergänzt. Das 54 Hektar große Areal bietet für jeden Besucher etwas! Man kann hier zum Beispiel die einzigartigen Supertrees besichtigen. Architektonische Bäume, die zwischen 20 und 50 Meter hoch sind und mit einer Fassade aus verschiedenen Pflanzenarten und Orchideen in den Himmel von Singapur ragen. Abends findet täglich eine spektakuläre Lichtershow statt und die Supertrees veranstalten eine bunte und atemberaubende Show mit weltbekannten Musicalsongs. Ich kann jedem Besucher einen Besuch des Gartens am Abend und am Tag empfehlen, da der Gardens by the Bay so einzigartig ist und jeden Besucher in seinen Bann zieht. Abends können Sie wahrhaft meinen, Sie wären in James Camerons Megablockbuster AVATAR in Pandora! Doch der Gardens Bay the Bay ist kein gewöhnlicher Garten, wie Sie bereits bemerkt haben… Sie können hier zum Beispiel auf dem OCBC Skyway vom einen Supertree zum anderen auf 22 Meter Höhe laufen und dabei eine perfekte Aussicht auf die Skyline von Singapur genießen.

Hungrig? Wie wäre es mit einem köstlichen Mittagessen in der Baumkrone des 50 Meter hohen Supertrees? – in Singapur ist alles möglich! Doch nicht nur die Supertrees sind im Gardens by the Bay interessant, sondern auch die zahlreichen Gärten – unterteilt natürlich in indische, malaiische, chinesische, kolonialische Gärten. Auch hier erkennt man wieder die in Harmonie zusammenlebenden Straßenviertel. Ein weiteres Highlight sind die zwei gigantischen Gewächshäuser „Flower Dome“ und „Cloud Forest“. Mein Tipp, wenn Sie mit Singapore Airlines fliegen, können Sie hier gerne Ihre Bordkarte vorzeigen. Hier erhalten Sie eine großzügige Ermäßigung! Die beiden Gewächshäuser sind mit über 260.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt ausgestattet und im Cloud Forest können Sie den weltweit größten Indoor-Wasserfall mit seinen 30 Metern aus nächster Nähe besichtigen! Wie oben bereits erwähnt, soll man die ersten beiden Tage in Singapur ein bisschen gemütlicher angehen lassen und ich denke mit dem Gardens by the Bay haben Sie den perfekten Einstieg dazu! Sie können bequem bei einem lockeren Spaziergang entlang der schattigen Rundgänge den Garten entdecken oder per Shuttlebus die verschiedenen Ecken des Gartens besichtigen! Mein persönlicher Tipp: Überqueren Sie in der Abenddämmerung die Marina Bay Brücke und fotografieren Sie von den East Gardens die unglaubliche Skyline von Singapur! Von hier aus haben Sie nämlich die beste Möglichkeit alle Top-Attraktion der Marina Bay auf ein Panoramafoto zu bringen.

Am 26.03. ging es in den nächsten Garten in Singapur. Seit 2015 ist der Botanische Garten ins Singapur UNESCO Weltkulturerbe und ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich! Neben zahlreichen Seen und wunderschönen Pflanzenarten befindet sich ungefähr in der Mitte des Parks der berühmte Orchideengarten mit seinen über 3.000 Orchideenarten! Gegen eine kleine Gebühr von 5 SGD können Besucher die Nationalblume von Singapur besichtigen. Auch zahlreiche prominente Gäste verweilten schon hier - so wurden auch einige Arten nach dessen Namen benannt. Gerade für Naturliebhaber ist der Botanische Garten ein perfektes Ausflugziel!

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Chinatown. Wie vielleicht bekannt sein dürfte, ist Singapur eine multikulti Metropole und viele Nationen und Religionen leben hier gemeinsam unter einer Decke zusammen oder besser gesagt in einem „der bunten Straßenviertel.“ So ist es zum Beispiel möglich, dass in Chinatown ein hinduistischer Tempel neben der chinesischen Einkaufsstraße steht. Natürlich kann man auch die traditionellen Buddha-Tempel in Chinatown besichtigen. Der schönste ist vielleicht der Buddha Tooth Relic Temple!

Am 28.03. schauten wir uns das Bankenviertel von Singapur genauer an. Ein Highlight war sicherlich der Besuch beim eigentlichen Wahrzeichen der Stadt. Ein Sprichwort besagt, wer dem Merlion nicht über die Schulter schaut, der war nicht in Singapur. Der Merlion ist ein Wasser speiendes Fabelwesen und Schutzpatron der Stadt Singapur. Er besteht aus halb Fisch, halb Löwe und ist das Symbol für die Löwenstadt. Aber nicht nur der Merlion ist ein interessantes Fotomotiv in der Marina Bay sondern auch die zahlreichen Wolkenkratzer, Galerien und Luxus-Hotels. Weiter ging es mit der U-Bahn in Richtung Harbour Front auf die 400 Hektar große Freizeitinsel Sentosa Island, mit ihren zahlreichen Attraktionen, die per Seilbahn, zu Fuß oder SentosaExpress vom Festland aus zu erreichen ist. Neben zwei Unterwasserwelten bietet die Freizeitinsel noch weitere Attraktionen wie das Madame Tussauds Singapore, die UNIVERSAL Studios,… an. Auch das Baden am feinen Sandstrand ist auf Sentosa Island möglich. Die Freizeitinsel ist ein perfektes Ausflugsziel für Familien und man sollte mindestens einen Tag und einen größeren Geldbeutel für Sentosa Island einkalkulieren!

Am nächsten Tag schauten wir uns die Straßenviertel Kampong Glam, Little India und die Arab Street mit seiner bekannten Sultan Mosque an. Beeindruckend fand ich bei diesen Straßenvierteln die Harmonie und das Zusammenleben der einzelnen Viertel und das gegenseitige Respektieren. Anschließend ging es vorbei am Britischen Kolonialviertel mit dem ersten Hotel in Singapur. Das Raffles ist noch heute das teuerste Hotel der Stadt Singapur und hier hat der Besucher die Möglichkeit das Nationalgetränk, den Singapore Sling, nach originalem Rezept zu probieren. In der Nähe befindet sich die Start/Zielgerade des jährlich stattfindenden Formel 1 Grand Prix – dem vielleicht spektakulärsten Rennen des F1-Kalenders und der 165 Meter hohe Singapore Flyer - ein gigantisches Riesenrad, welches eine tolle Aussicht auf die Marina Bay bietet.

Am 30.03. schauten wir uns die Gegend um das Marina Bay Sands an und nahmen schon ein bisschen Abschied von der wundervollen Stadt Singapur und natürlich vom 5*-Superhotel. Natürlich rundeten wir den Tag beim Baden auf 200 Meter Höhe ab. Am 31.03. mussten wir nun Abschied nehmen und flogen wieder mit Singapore Airlines in Richtung Heimat. Dieses Mal durfte wir mit einer Boeing 777-300 fliegen, die im Bordprogramm noch moderner ausgestattet war als mein Lieblingsflieger A380. Zu Singapore Airlines konnte man auch hier nicht viel mehr sagen als TOP!

Mein Fazit: Ich liebe diese Stadt. Singapur ist so einzigartig und unbeschreiblich. Einfach nur gigantisch und atemberaubend. Eine hochmoderne Stadt, die auf erneuerbare Energien setzt und den Tourismus durch einmalige Attraktionen fördert. Singapur ist unvergleichbar! Hier kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus, sei es Architektur, Gastfreundschaft, Sauberkeit,…! Eine vorbildhafte Weltmetropole. Ein bisschen teuer aber kompakt gesehen jeden Cent wert! Singapur ist gigantisch, ich kann es jedem Reisenden empfehlen. Singapur ist unglaublich, Singapur ist „Shiok“!

 

LCC-Seminarreise im Aldiana Salzkammergut

 

Vom 29.05. bis 01.06.2016 durfte ich zusammen mit vielen Auszubildenden aus ganz Deutschland, welche der Reisebürokette Lufthansa City Center angehören, den Aldiana Club Salzkammergut entdecken und das Produkt Cluburlaub kennenlernen.

Unsere Seminarreise, welche von Lufthansa City Center in Zusammenarbeit mit der Lufthansa sowie Aldiana organisiert wurde, begann am 29.05.2016 am Flughafen in Stuttgart. Hier wurden wir in den frühen Morgenstunden mit einer kleinen Boeing von der Lufthansa zum Treffpunkt an den Frankfurter Flughafen befördert. Von dort aus ging es mit einem kleinen Flugzeug des Typs Embraer-190 zum Flughafen nach Linz. Nach der ca. 1stündigen Flugzeit wurden wir von einem Shuttlebus abgeholt und in den Aldiana Club Salzkammergut gebracht. Währenddessen konnte man bei der 2stündigen Busfahrt die schöne Natur Österreichs genießen und den ein oder anderen Schnappschuss machen.
Nach der Ankunft und einer kleinen Begrüßung des Clubs folgte eine kleine Kurzschulung über Lufthansa City Center. Anschließend unternahmen wir einen kleinen Spaziergang nach Bad Mitterndorf (bekannt durch die Skiflugschanze „Kulm“). Gegen Abend durften wir den Aldiana Club auf eigene Faust entdecken und beispielsweise die Grimming Therme nutzen, welche zur Clubanlage seit 2016 gehört. Der Tag wurde bei einer gemütlichen Fragerunde, einem leckern Abendessen und bei einer anschließenden Theaterveranstaltung „Im weißen Rössl am Wolfgangssee“ abgerundet.

Am nächsten Tag sollte das Schulungsprogramm nicht zu kurz kommen. Als Erstes bekamen wir nach dem Frühstück den Aldiana Club Salzkammergut gezeigt. Von den verschiedenen Zimmerkategorien ging es über das Restaurant und dem hauseigenen Theater bis zur Wellnessoase und der Grimming Therme. Anschließend folgte eine Produktschulung von Aldiana. Hier wurde uns gezeigt, für was Aldiana steht und welche Clubanlagen es weltweit von Aldiana gibt. Auch die Lufthansa stellte sich und die Lufthansa Group (Austrian, Swiss, Brussels und Eurowings) vor und zeigte ihre neuesten Produkte (zum Beispiel die neue 777-300 bei der Swiss oder die Premium Economy bei der Lufthansa).
Nach dem lehreichen Vormittag sollte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. So unternahmen wir eine 1stündigen Mountainbiketour durch die Wald- und Feldwege in Österreich mit Parcourpassagen. Jeder hatte einen riesen Spaß und anschließend folgte ein kleiner Bogenschießen-Kurs, welcher auch viel Freude bereitete. Am Abend durften wir unsere Zeit wieder frei gestalten und trafen uns wie jeden Tag zum gemeinsamen Abendessen mit Feedbackrunde. Der Tag wurde, wie bei unserer Seminarreise üblich, wieder mit einer tollen und lustigen Theaterveranstaltung abgerundet.
Am nächsten Tag hieß es die Wanderschuhe anziehen! Denn was gehört bei jedem Österreich-Urlaub dazu? Natürlich das Wandern! Morgens wurden wir mit einem Shuttlebus von Aldiana abgeholt und an einen Waldweg gebracht. Von hier aus unternahmen wir den Aufstieg zur Gnanitzalm mit anschließendem „Schweinsbratenessen“. Um das Essen ein bisschen besser zu verdauen, folgte anschließend der Abstieg und die Abholung zurück in den Aldiana Club.
Nun hatte jeder Auszubildende die Möglichkeit den Aldiana Club ganz individuell zu testen, Fragen an die Mitarbeiter zu stellen oder die Grimming Therme mit ihrem großen Becken und Wasserrutsche zu besuchen. Am Abend folgte schließlich das Abschlussessen, eine Theterveranstaltung und ein gemütliches Zusammensitzen.

Am 01.06. nahmen wir Abschied vom tollen Club und flogen wieder ab Linz über Frankfurt bis nach Stuttgart.

Ich fand die Seminarreise sehr informativ und super. Wir konnten mit eigenen Augen das Produkt Cluburlaub kennenlernen und testen und bekamen einen tollen Eindruck mit Präsentationen und einem tollen und abwechslungsreichen Programm. Gerade für Familien ist der Aldiana Club im Salzkammergut mit der für Hotelgäste kostenfreie Grimming Therme ein geeignetes und tolles Urlaubsziel – wahrhaft URLAUB UNTER FREUNDEN!

 

AZUBI – SEMINARREISE auf der AIDAsol

 

Am 18.05.2016 durfte ich zusammen mit unserem GROSS-Maskottchen „GROSSine“ an der Azubi-Seminarreise von AIDA Cruises teilnehmen. Für mich war es die erste Kreuzfahrt und ich fand es SUPER MEGA TOLL!

Die Azubi-Seminarreise von AIDA war speziell für Kreuzfahrtneuling aus zahlreichen Reisebüros in ganz Deutschland. In den fünf tollen Tagen durften wir die AIDAsol aus der Sicht eines Kunden kennenlernen und das Kreuzfahrtschiff in all seine Facetten testen!

Die AIDAsol ist das zweite Schiff der Sphinx-Klasse von AIDA und sticht seit 2011 mit ihrem berühmten Kussmund, der von Feliks Büttner entworfen wurde, erfolgreich in See. Für mich begann der Tag mit einer Zugfahrt nach Hamburg. Nach der Ankunft wurde man schon gleich von zahlreichen AIDA-Mitarbeitern empfangen, die meinen Koffer später auf meine Kabine brachten. Schließlich wurde man mit einem Shuttlebus, den AIDA organisierte, zur AIDAsol gefahren. Nun musste man sich wie im Flughafen einchecken und man bekam seine Bordkarte von freundlichen AIDA-Mitarbeitern ausgehändigt. Schließlich folgte eine Sicherheitskontrolle und nach unglaublichen 25 Minuten war ich vom Bahngleis auf meiner Kabine! Hier schon mal ein großes Lob an AIDA, die alles TOP organisiert haben! Zu meiner Kabine kann ich nur sagen „EIN TRAUM“. Ich war schon einmal auf einer Fähre, aber die Balkonkabine von AIDA war deutlich größer und sehr stillvoll eingerichtet. Neben einem großen Balkon mit zwei Stühlen konnte man auf Hoher See seine Seele in seiner eigenen Hängematte baumeln lassen. Um die AIDAsol ein bisschen kennen zu lernen, absolvierte ich einen kleinen Schiffsrundgang. Mit insgesamt 14 Decks und 252 Meter Länge ist die AIDAsol sicherlich kein kleines Schiff, aber durch die Beschilderung an jedem Treppenaufgang konnte man jede Ecke des Schiffes in wenigen Minuten erreichen.

Der erste Eindruck täuscht ja in der Regel nie und ich fühlte mich schon in den ersten Minuten puddelwohl. Gerade was man alles auf der AIDAsol machen kann, das Design, die freundliche Mitarbeiter, der Service, das Essen, das passt einfach 100% zusammen. Am Abend durfte ich dann unsere Betreuer sowie meine Mitazubis bei einem Treffen in der Anytime-Bar kennen lernen und das Auslaufen ab Hamburg um 18:00 Uhr LIVE mitverfolgen. Nach einer kurzen Einführung mit Begrüßung und Besprechung des Ablaufplans während unserer Reise folgte die schwierige Auswahl, wo man Essen gehen sollte. Die AIDAsol besitzt nämlich sieben Restaurants davon fünf „Buffetrestaurants“ und zwei „A-la-carte Restaurants“. Vorneweg gesagt, wer auf der AIDA nichts zu essen findet, ist selbst schuld! Denn hier gibt es für jeden Geschmack ein passendes Restaurant! Wir durften bei unserer Azubi-Reise das ein oder andere Restaurant gemeinsam in unserer Reisegruppe sowie alleine testen und jedes Restaurant war TOP! Abgerundet wurde die vielfältige Essensauswahl in den Restaurants durch spezifische Themenabende. Beispiel Speisen aus Südtirol im italienischen Restaurant „Bella Donna“. Im „East Restaurant“ konnte man zum Beispiel das Essen aus asiatischen Regionen genießen. Und im „California Grill“ durfte man die Burger und Pizzen von AIDA bis 24:00 Uhr probieren. Das „Brauhaus“ lockte mit seinen typischen bayrischen Speisen und das „Marktrestaurant“ – das Lieblingsrestaurant der AIDA-Gäste bot mit seiner Auswahl eigentlich alles. Aber nicht nur Buffetrestaurants, die schon im Preis inkludiert sind, gibt es auf der AIDAsol, sondern auch „A-la-carte Restaurants“, die man zusätzlich gegen Aufpreis nutzen kann! D.h. man gibt seine Bordkarte als Zahlungsmittel hin und am Ende der Reise kann man seine zusätzlich Ausgaben wie Getränke außerhalb der Mahlzeiten, Souvenirs, essen im A-la-carte Restaurant – Bar, per SEPA-Lastschriftmandat oder Kreditkarte begleichen. Ich finde die Idee mit der Bordkarte ist eine gute Lösung, da Sie als Zugang zum Schiff, Kabinenschlüssel und Zahlungsmittel an Bord dient. Wichtige Unterlagen und seinen Geldbeutel kann man so problemlos auf seiner Kabine lassen. Aber wie gesagt, auf der AIDAsol kann man in sehr sehr guten „A-la-carte Restaurants“ essen gehen und das auch noch zu humanen Preisen! Eines davon ist zum Beispiel das „Gourmet Restaurant Rossini“ – von 3 bis 11 Gänge kommt der Reisende hier auf seine Kosten! Ein Weiteres ist das „Buffalo Steak House“, welches mit US Prime Beef beeindruckt! Aber auch die Sushi-Bar im „East Restaurant“ kann man gegen eine Gebühr nutzen. Sowie auch die Getränke im Brauhaus! Das Essen ist im Reisepreis inklusive, aber das Bier aus der eigenen Schiffsbrauerei sowie weitere Getränke sind zu bezahlen! Doch wie schon erwähnt, um auf der AIDA gut essen zu können, muss man nicht ins „A-la-carte Restaurant“, da die Vielfalt in den zahlreichen Buffetrestaurant herausragend ist! Die „A-la-carte Restaurants“ sind jedoch ein toller Zusatz für einen besonderen Abend, eine Feierlichkeit oder wenn sich der Reisende etwas gönnen möchte.

Nach dem leckeren Essen am ersten Tag, folgte schließlich die Abendunterhaltung die man am besten in der „AIDA heute“ findet. Daraus kann man auch die Öffnungszeiten der Restaurants und Informationen zum Wetter, zum Reiseziel, zum Hafen und zu Veranstaltungen an Bord für den nächsten Tag entnehmen. Auch Tipps und Angebote (Shop, Galerie, etc.) findet der Reisende in der begehrten „AIDA heute“. Das Informationsmagazin findet der Reisende jeden Abend druckfrisch an seiner Kabinentür – eine sehr tolle Idee und ein noch besserer Service!
Am ersten Abend entschied ich mich fürs Pooldeck. Hier wurde zum Anfang dieser Kreuzfahrt eine Poolparty mit DJ geboten. Was ich noch beeindruckender fand, die anschließende Lasershow! Hier wurde in ca. fünf Minuten die Route auf der großen Videoleinwand mit passender Musik und gigantischer Lichtershow präsentiert – einfach GIGANTISCH!

Am nächsten Tag folgte vormittags eine Schiffsführung und ein Blick hinter die Kulissen des Theatriums. Schon bei den ersten Schritten wurde mir klar, dass die AIDAsol ein super Schiff mit toller Ausstattung ist und jeder Reisende mit den zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten auf seine Kosten kommt! Wir schauten uns das Kreuzfahrtschiff von Deck zu Deck an und an jeder Ecke verbarg sich eine weitere Überraschung. Das Schiff besitzt insgesamt 14 Decks und jeder Zentimeter wurde perfekt ausgenutzt. So kann man sich merken, dass die Kabinen der Kunden ab dem Deck 3 mit der Innenkabine beginnen und sich bis zur Panorama-Deluxe-Suite mit privatem Sonnendeck auf Deck 12 hochschlängeln. Die beliebteste Kabine bei AIDA-Kreuzfahren ist die Balkonkabine, die in den verschiedensten Variationen buchbar ist. Die eigentlichen Unterhaltungsmöglichkeiten und Restaurants beginnen ab Deck 9 – hier ist zum Beispiel der erste Teil des dreistöckigen Theatrium angesiedelt. Neben ein paar Bars und Einkaufsmöglichkeiten befindet sich hier auch die eigene Kunstgalerie mit original Gemälden und Kunstdrucken von zahlreichen Künstlern wie Feliks Büttner, James Rizzi oder Udo Lindenberg. Meine Empfehlung: Schauen Sie sich eine Kunstauktion im Theatrium an – es lohnt sich! Hier können Sie das ein oder andere Gemälde zu günstigen Konditionen ersteigern und sich ein Stück AIDA mit nach Hause nehmen. Auf Deck 10 können Sie Ihr Geld im Casino ausgeben, die AIDA Sternebar besuchen (befindet sich auf jedem AIDA-Schiff), Ausflüge buchen, Erinnerungsfotos kaufen,… mir persönlich gefiel auf Deck 10 die AIDA Lounge – hier kann man komplett abschalten und in absoluter Ruhe den Ausblick aufs Meer genießen! Auf Deck 11 folgt ein 4D Kino, weitere Bars, der dritte Rang des Theatriums und das Außendeck mit dem ersten Pool! Ein Highlight auf Deck 11 ist sicherlich der Body & Soul Bereich – hier kann jeder Reisende modernste Sportgeräte benutzen. Auf Deck 12 befindet sich hauptsächlich das Außendeck mit Poolanlage und Anytimebar. Auf beiden Decks finden zum Beispiel immer die tollen Shows, Poolpartys, etc. statt. Das 13. und 14. Deck ist mit einer riesigen Wellnessoase ausgestattet. Das Highlight war für mich das Sportaußendeck mit Basketball- und Fußballplatz. Hier kann man zum Beispiel bis in die Abendstunden Fußballspielen. Häufig werden auch Partien zwischen Gäste und AIDA-Team ausgetragen – SUPER! Doch das war jetzt nicht alles - in Wirklichkeit bietet die AIDAsol noch so viel mehr und es würde Seiten dauern, um alle Ausstattungen und Möglichkeiten aufzuzählen.

Bei unserem Schiffsrundgang hatten wir die Möglichkeit hinter die Kulissen des Theatriums zu schauen. Hier durften wir die Umkleide, Trainingsräume, etc. besichtigen und sogar unter die Bühne gehen. Die Schiffsführung war gigantisch und man kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Jedes AIDA Schiff hat seinen besonderen Charme und von Schiffsklasse zu Schiffsklasse ist sie unterschiedlich ausgestattet. Die AIDAsol gehört zu Sphinx-Generation und ist bauchgleich mit der AIDAstelle, AIDAblu und AIDAmar – diese unterscheiden sich nur im Design!

Gegen Mittag kamen wir nun am Hafen in Ijmuiden an und wir konnten einen individuellen Ausflug unternehmen. Ich entschied mich dazu, eine Panoramafahrt am Ausflugschalter durch Amsterdam zu buchen und ich kann es jedem empfehlen! Außen warteten schon zahlreiche Ausflugsbusse auf uns und vom Treffpunkt zum Bus vergingen insgesamt nur wenige Minuten. Der Ausflug wurde schließlich von einer örtlichen Reiseleitung begleitet und sie zeigte uns die schönsten Sehenswürdigkeiten von Amsterdam in drei Stunden. Einen Halt auf dem Blumenmarkt durfte natürlich nicht fehlen! Gegen Abend wurden wir zum Anleger gefahren und auch hier möchte ich lobend erwähnen „Tolle Organisation AIDA!“ Am Abend nahm die AIDAsol Kurs auf Dover und man konnte den Abend wieder bei Einer der zahlreichen Möglichkeiten ausklingen lassen. Im Theatrium wurde eine Show mit Musik von den Beatles gezeigt, im Brauhaus das Relegationsspiel der Bundesliga übertragen, auf dem Pooldeck aktuelle Charts präsentiert und in der Anytime-Bar Party mit dem Motto „Black&White“ gefeiert – also für jeden Geschmack wurde etwas geboten!

Morgens erreichten wir dann schließlich den Hafen in Dover und wir unternahmen mit unserer Seminargruppe einen gemeinsamen Ausflug nach Canterburry. Auch hier wurden wir wieder von einem toporganisierten Ausflugsbus abgeholt und fuhren in das englische Städtchen. Eine top Sehenswürdigkeit war die „Kathedrale von Canterburry“, diese konnten wir mit unserem Ausflugsticket sogar von innen anschauen und der englischen Geschichte ein bisschen auf die Spuren gehen. Anschließend hatten wir in Canterburry ein bisschen Freizeit und konnte die Stadt auf eigene Faust entdecken. Gegen Mittag wurden wir von unserem Bus wieder zur AIDAsol gefahren, denn mittags folgten weitere Schulungen und Informationen über die AIDAsol. So konnten wir den zahlreichen AIDA Managern an Bord sämtlich Löcher in den Bauch fragen, diese sie auch gerne bei unserer Fragenrunde beantworteten. Am Abend folgte dann ein Highlight im Theatrium. In zwei Vorstellungen wurde das einzigartige Musical „Fata Morgana – Spiel mit Fantasie und Wirklichkeit“ präsentiert. Das Musical wird nur auf der AIDAsol präsentiert und zeigt sich von seiner magischen Seite. Nach der Vorstellung konnte man den Abend auf dem Pooldeck beim „Alpenglühen“ ausklingen lassen – hier wurden ununterbrochen deutsche Schlager präsentiert und die AIDA bebte!

Am vorletzten Tag legte die AIDAsol einen Seetag ein und vormittags bekamen wir eine AIDA Produktschulung, durften Frage stellen und eine Präsentation über das neue Flaggschiff AIDAprima anschauen. Am Mittag durfte jeder das Schiff noch einmal selbst testen und am Abend fand die Seminarreise mit einem Essen im „Buffalo Steak House“ und dem DFB-Pokalfinale seinen Ausklang. In den frühen Morgenstunden legte das Schiff im Hafen in Hamburg an und eine tolle, fantastische und sehr interessante Seminarreise ging zu Ende.

Ich persönlich fand die Seminarreise genial, da man als Kreuzfahrtneuling das Produkt mit eigenen Augen aus der Sicht eines Gastes kennlernen durfte und von AIDA Cruises, welche ein überragendes Programm bot, zahlreiche nützliche und informative Fakten über das Schiff und generell über AIDA sammeln durfte. Ich kann jedem Kunden eine Kreuzfahrt empfehlen, da man das Hotel jeden Tag dabei hat und nicht missen muss. Ich persönlich finde, es ist die angenehmste Art viele schöne Reiseziele in wenigen Tagen zu entdecken! Überzeugt hat zum einen auch die Vielfalt, die AIDA bietet. Neben top Shows, tollen Veranstaltungen, leckeren Restaurants, etc. begeisterte mich vor allem die Freundlichkeit, der Service und die Organisation der AIDA-Mitarbeiter – hier wird einem Kunden alles ermöglicht, dass er einen angenehmen Urlaub auf dem Schiff genießen kann und der Kunde bekommt auch etwas für sein Geld!

Ich bin überzeugt vom Produkt „AIDA“ und kann es Ihnen nur weiter empfehlen! Ich fand es GROSSartig! Gerade als Kreuzfahrtneuling ist eine kleine Kurzreise mit tollen Ausflugszielen der perfekte Einstieg in die Kreuzfahrt-Welt und ich verspreche Ihnen Sie werden nichts vermissen und werden Ihre Zeit auf der AIDA genießen!

 

Ein Minitrip nach Mailand - mit 10 Stunden Aufenthalt auf der Weltausstellung EXPO

 

In Mailand fand 2015 ein herausragendes Ereignis statt: Die EXPO 2015 in Mailand. Von Mai bis Oktober war die lombardische Hauptstadt Mailand im Mittelpunkt des Weltinteresses. Am 03. Oktober durfte ich die EXPO in Mailand mit ihren einzigartigen und supertollen Pavillons entdecken und dem diesjährigen Schwerpunktthema, den unaufhaltsamen Wachstum der Weltbevölkerung und deren Ernährung, auf den Grund gehen. Unser besonderer Minitrip startete um 04.00 Uhr in Talheim. Jeder Fahrgast gönnte sich noch eine Runde Schlaf und um 12.00 Uhr erreichten wir das unglaubliche Messegelände in Mailand. Der Wettergott meinte es gut mit uns und wir hatten angenehme Temperaturen und Sonnenschein. Schnell ging es hinein in das Weltausstellungsgelände. Schon um 13.00 Uhr stand eine unglaubliche Besucherzahl mit 2 Millionen Interessierten fest. Jedem Fahrgast war klar, dass es ziemlich voll sein wird. Doch was keiner von uns wusste, dass das Messgelände mit 200 Hektar auch eine riesige Ausstellungsfläche bot und somit sich der ganze Trubel auf die Fläche verteilte. Natürlich musste man bei den angesagten Pavillons von Italien, Deutschland, den USA & Co. bis zu 3,5 Stunden anstehen. Was viele aber nicht wussten, man konnte auch interessante Pavillons im Hintergrund der angesagten Pavillons besuchen. So konnte man zum Beispiel im ETHIAD und AITALIA-Pavillon seine Flugkünste unter Beweis stellen, bei NEW HOLLAND die neuen Agrarmaschinen bewundern und im COCA COLA – Pavillon zahlreiche Geschmäcke umsonst probieren! Doch es gab auch interessante Pavillons mit wenig Wartezeit bzw. mit einem Vorprogramm, welches man von der Straße aus besichtigen konnte. So zeigte der Malaysische Pavillon eine tolle Dokumentation über das Land der vielen Gesichter. Der Chinesische Pavillon begeisterte mit einer unglaublichen Lichtershow, die perfekt zur Musik abgestimmt war und bei der Elfenbeinküste konnte man auf die Spuren der Kaffeebohne gehen und sich durch den angelegten Dschungel kämpfen. Auf der EXPO in Mailand konnte man wahrhaft die ganze Welt an einem einzigen Tag erwandern und lernte dabei etwas über die Zukunft dieser Welt kennen. In jedem Pavillon konnte man einheimische Produkte kaufen, probieren und testen und in jedem Pavillon ging es um unsere Zukunft. Es ging um die Zukunft unserer neuen Generation, um das Wachstum der Weltbevölkerung und deren Ernährung, um die neuen Innovationen welche das Marktgeschehen auffrischen sollen, um die Traditionen die auch noch nach hunderten von Jahren bestehen sollen und um die Kunst die jeden Menschen zum Überlegen und Denken anregt. Die EXPO in Mailand ist keine Freizeitbeschäftigung – die EXPO in Mailand ist eine Weltausstellung die viele Besucher aus der ganzen Welt zusammenbringt um diese wichtige Punkte für die Zukunft aufzuarbeiten und zu lösen! Die EXPO wurde anfangs wegen ihren langen  Bauarbeiten kritisiert, aber was aus der EXPO letztendlich wurde, bleibt jedem Besucher in Erinnerung, da die EXPO in Mailand den Nerv der Zeit traf und neben Musik, Essen und Spaß auch noch die Besucher bildete!Die EXPO in Mailand überzeugte mich mit einer Fülle von Eindrücken und Erlebnissen! Die EXPO in Mailand bot für alle Sinne etwas und war nicht nur ein Marktplatz der Völker sondern ein globales Ereignis – ein wirkliches Weltfest! Neben großen und kleinen, pompösen und einfachen Pavillons begeisterte vor allem die Sehenswürdigkeit der  „Baum des Lebens – Tree of life“ mit seiner unglaublichen Lichter- und Wassershow mit unterhaltsamer und toller Musik die vielen EXPO-Besucher! Bei diesem Highlight wurde jedem klar für was der Baum des Lebens steht. Man soll unseren Planeten schützen, Dankbarkeit zeigen und zusammen bei Probleme mit anpacken. Denn das wichtigste auf der Erde und vielleicht auch der schönste Moment für jede Person ist das Leben. Ohne Leben gäbe es uns nicht. Ohne Leben würde es diesen Planeten nicht geben. Damit auch die nächste und übernächste und überübernächste Generation noch etwas von unserem Planeten hat, müssen wir  in die Zukunft denken, etwas abgeben und nicht stehen bleiben - das Motto der EXPO 2015 in Mailand. Nach dem tollen Aufenthalt auf dem EXPO-Gelände traten wir anschließend die Heimreise in Richtung Heimat an!

Die EXPO in Mailand – eine unglaubliche Weltausstellung mit netten Leuten, einzigartiger Architektur und ein Thema das noch nach Veranstaltungsende in den Köpfen der Besucher bleibt!

Weiter Bilder finden Sie auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.de/GROSSheilbronn

 

"AIDAbella küsst Costa neoRomantica"

 

Wir und unser Maskottchen GROSSine haben für Sie die beiden Kreuzfahrtschiffe bei einer zweitägigen Hamburg-Reise getestet und durften hinter die Kulissen von AIDA Entertainment schauen!

Neben den tollen Schiffsbesichtigungen, sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen und so schauten wir am ersten Abend das tolle St.Pauli-Musical die "Heiße Ecke" an. Anschließend durften wir über die Späße von Wolfgang Trepper im NEUEN "Schmidtchen" lachen...! Der Abend fand im bekannten Schmidt TIVOLI auf der Reeperbahn seinen Ausklang!

Wir und GROSSine waren von dem tollen Programm begeistert und können einen Urlaub auf der AIDA oder auf der Costa sowie einen Aufenthalt in Hamburg empfehlen!

 

Motor Mania & Mille Miglia
Ferrari, Lamborghini, Maserati, Pagani und Ducati - "Terra die Motori"

 

Am 13.Mai.2015 durfte ich in das Land der Motoren. Ich als großer Formel-1 und Motorsportfan fieberte der Reise seit Wochen entgegen. Am Mittwochmorgen war es dann letztendlich soweit und eine tolle Reise konnte beginnen. Zusammen mit dem Busfahrer Mitch Axsom wurde die Reise nach Bologna zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Am frühen Abend erreichten wir nach einer tollen Hinfahrt über den Vierwaldstättersee das sonnige und geschichtsträchtige Bologna. Wir waren im sehr schönen Design-Hotel „UNA“ in der Nähe vom Hauptbahnhof und nur wenige Gehminuten zur sehenswerten Innenstadt untergebracht.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Sant’Agata Bolognese zu Lamborghini. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des italienischen Sportwagenherstellers entdeckten wir das Herz des Stieres bei einer Führung durch die Fabrikhallen. Dabei konnte man feststellen, wie jeder Arbeiter leidenschaftlich zu Werke war und in wenigen Stunden ein Lamborghini entstand. Nach der Werksbesichtigung fuhren wir weiter in das Privatmuseum der Familie von Ferruccio Lamborghini. Hier durften wir alle Ausstellungstücke die der Firmengründer „Ferruccio Lamborghini“ sammelte bestaunen. Der Mythos des stolzen Stieres begann 1948 mit dem Bau von Traktoren. Ferruccio Lamborghini war ein Denker und ein Tüftler und verdiente mit seinen Traktoren & Erfindungen ein gutes Geld. Der Legende nach hat Ferruccio Lamborghini von seinem verdienten Geld einen Ferrari gekauft. Mit diesem hatte er jedoch immer Probleme an der Kupplung und deshalb fuhr er eines Tages nach Maranello zu Enzo Ferrari. Er forderte ein Privatgespräch mit dem Ferrarigründer und bemängelte dabei den italienischen Luxussportwagen. Enzo Ferrari meinte dazu, er solle lieber weiterhin Traktoren bauen, denn von Sportwagen habe er keine Ahnung. Ferruccio Lamborghini wollte diese Äußerung nicht auf sich sitzenlassen und baute in seinen Ferrari eine Traktorenkupplung ein die schließlich einwandfrei funktioniert. Nun beschloss Ferruccio Lamborghini Sportwagen zu bauen und der Mythos des stolzen Stieres mit einem Hauch Extravaganz entstand. Im Privatmuseum der Familie Lamborghini durften wir die ersten Anfänge und die Lieblings- fahrzeuge von Ferruccio Lamborghini bestaunen. Nach der tollen Führung ging es zurück nach Bologna. Bei einem kurzen aber informativen Stadtrundgang lernten wir die Stadt der Türme und den italienischen Flair kennen. Neben dem berühmten Neptunbrunnen (der auch bei Maserati eine Rolle spielt) sind die beiden Türme Asinelli und Garisenda das Wahrzeichen der Stadt Bologna. Die beiden Geschlechtertürme sind noch schiefer als der schiefe Turm in Pisa und weisen mit 98m sowie 48m eine erdenkliche Höhe auf. Vom Turm Asinelli hat man einen unbeschreiblich schönen Ausblick auf die älteste Universitätsstadt von Europa. Aber auch die Basilika von San Petronio sollte man gesehen haben. Hier fand 1530 die Kaiserkrönung von Karl dem V. statt. In fast jeder Straße von Bologna befindet sich eine kleine Sehenswürdigkeit wie die verschiedenen Stadttore oder die alte Ruine. Den Abend ließen wir anschließend in einem gemütlichen Restaurant mit italienischen Köstlichkeiten ausklingen.

Der dritte Tag im Land der Motoren führte uns zum italienischen Zweiradhersteller „Ducati“, dem Luxusautomobilhersteller „Pagani“ und dem Autohersteller mit dem Dreizack „Maserati“. Der Tag begann bei Ducati in Bologna. Nach einer kleinen Werksführung durch die Fabrikhallen fand anschließend eine faszinierende Museumsführung durch die Geschichte des italienischen Zweiradherstellers statt. Vom ersten Radio bis hin zu den MotoGP - Maschinen – das Museum bot ALLES! Wir bekamen Einblicke in das Gehäuse einer Ducati und sahen wie sich ein Motorrad im Laufe der Jahre immer weiter entwickelte. Ein großes Highlight waren die MotoGP und die noch etwas erfolgreicheren SuperBike-Maschinen. Nach der tollen Werksbesichtigung ging es nach San Cesario sul Panaro zum Luxusautomobilhersteller „Pagani“. Auch hier durften wir wieder das Werk besichtigen, aber es war eine andere Werksbesichtigung. Hier sah man was Luxus eigentlich bedeutet. Bei Pagani spielt die Zeit überhaupt keine Rolle das Auto muss PERFEKT und MAßGESCHNEIDERT sein. Es muss elegant und einmalig wirken und soll dabei noch einige PS unter der Haube haben. Nicht der Druck sondern der Wille und die Leidenschaft stehen bei Pagani im Vordergrund. Die Straßenflitzer wirken wie die Rennautos von 24-Stunden Rennen, versprühen aber ihren eigenen Glanz. Ein Auto kann schon 1,5 Mio. € ohne sonstigen Schnickschnack kosten. Aber jeder Pagani ist einzigartig – denn er wird jeder Person wie ein Anzug oder ein Kleid angepasst. Nach den tollen Einblicken in die Fabrikhalle von Pagani ging unsere Reise weiter nach Modena zu Maserati. Der Automobilhersteller mit dem Dreizack ist bekannt aus zahlreichen Hollywoodfilmen und aus der 007-Agentenreihe. Der Automobilhersteller aus Modena zeigte uns seine Tore und brachte uns die Geschichte von Maserati näher. Das Logo stammt aus der Geburtsstadt der fünf Gründungsbrüder. Alle kamen aus Bologna und wohnten in Nähe des Neptunbrunnens. Da der Gott „Neptun“ in Bologna das Wahrzeichen ist und in seiner rechten Hand einen Dreizack hält, war das Firmenemblem schnell gefunden. Nach der Werksführung durften wir die neusten Serienwägen im Maseratiforum anschauen. Maserati ist vergleichbar mit dem deutschen Automobilhersteller Audi, Mercedes und BMW. Nach dem ereignisreichen Tag gingen wir zurück nach Bologna und ließen den Tag in der gemütlichen Innenstadt ausklingen.

Am vorletzten Tag wartete mein persönliches Highlight auf mich - der Besuch bei Ferrari in Maranello. Ich, als Sebastian Vettel und Michael Schumacher-Fan konnte den Tag kaum abwarten, denn für mich gilt Maranello als Mekka der Formel 1 – Teams und ich bin stolz, den Ort in solch jungen Jahren besichtigt zu haben! Nach der Ankunft in Maranello fand eine Werksführung in Form einer Busfahrt statt. Wir kamen an allen Produktionshallen, an der hauseigenen Rennstrecke „Pista di Fiorano“ sowie am Rennstall „Scuderia Ferrari“ vorbei. Auch hier durften wir den Mythos Ferrari kennenlernen und durften den einzigartigen Michael-Schumacher-Platz besichtigen. Nach der tollen Werksführung ging es zurück an das bekannte „Museo Ferrari Maranello“. Hier folgten anschließend die Testfahrten mit einem Ferrari 430 oder einem Ferrari California. Ich durfte bei der Gelben-Varianten des F-Californias mitfahren. Entlang der Straßen von Maranello ließen die langen und kurzen Beschleunigungsfrequenzen mein Motorsportherz höher schlagen. Nach der 40minütigen Testfahrt war ein weiteres persönliches Highlight an der Reihe. Die Besichtigung des berühmten „Museo Ferrari“ in Maranello. Hier konnte man die Erfolgs-Rennwägen zahlreicher Rennfahrer besichtigen und an einigen Stationen die Geschichte in der Formel 1 bewundern. Der schönste Ort im Museum war für mich die „Hall of the victories“. Diese Halle bot ALLES was ein Formel 1-Fan nur LIEBEN kann! In einer 360° Halle konnte man alle Konstrukteurstitel, alle Ferrari-Weltmeisterautos, alle Weltmeistertitel von Schumacher, Lauda & Co. sowie tolle Rennimpressionen bewundern. In dieser Halle konnte und könnte man stundenlang sitzen bleiben. Aber auch die Sportwägen im dritten Stock sollte man besucht haben. Hier sah man nämlich was Luxus, Extravaganz, Perfektion und Liebe bedeutete. Für mich galt und gilt auch jetzt noch der Ferrari als eines der schönsten Autos dieser Erde. Doch leider musste ich vom wundervollen Museum Abschied nehmen, denn das Mittagessen im naheliegenden Restaurant „Ristorante Ferrari“ wartete auf uns. Hier haben schon die Großen wie Michael Schumacher & Co. gegessen und natürlich rundete dieses leckere und fabelhafte Essen den Besuch bei Ferrari in Maranello ab! Anschließend mussten wir die roten Stadt „Maranello“ verlassen und den Heimweg Richtung Bologna antreten.

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von der italienischen Universitätsstadt und vom Land der Motoren. Doch ein Highlight dieser Motor-Mania Reise wartete in Brescia auf uns. Die Mille Miglia gastierte bei der letzten Etappe in Brescia und wir durften den Zieleinlauf des berühmtesten Oldtimer-Rennen der Welt miterleben. Schließlich brachen wir am Mittag Richtung Heimat auf und einen tolle Reise war zu Ende gegangen.

Für mich persönlich war es eine der erlebnisreichsten und eine der schönsten Reise, die ich bis jetzt in meinen jungen Jahren erleben durfte und ich kann diese interessante Reise jedem Motorsport-, Auto- und Kulturliebhaber ans Herz legen, denn man bekommt Einblicke, die man sich überhaupt nicht erträumen konnte. Den zu Autos gehören Motoren und zu Motoren gehört Italien!

Forza "Terra die Motori"