Reisefinder

Information & Buchung:07131 - 15090
Reisesuche öffnen
 

Reiseberichte unser Kunden

Verbinden auch Sie schöne Reiseerlebnisse mit der Firma GROSS und möchten diese gerne teilen? Dann würden wir uns auf weitere Zusendungen sehr freuen! Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@remove-this.gross-reisen.de oder kommen Sie in einem unserer Reisebüros vorbei! Alle Reiseberichte werden an dieser Stelle veröffentlicht!

Colmar am 18.06.2016

Wieder einmal melde ich mich nach einer Tagesfahrt gestern nach Colmar. Und wieder habe ich festgestellt, dass "GROSS" einfach "mein" Busunternehmen ist. Alles hat, wie immer, bestens geklappt. In Herrn Hornung hatten wir einen sehr angenehmen Fahrer, ruhig und präzise in seinen Ansagen. Ein Vergnügen.

Ich hoffe, dass ich noch öfters nach Colmar fahren kann, und auch noch woanders hin, wie ich es in der Vergangenheit bereits gemacht habe.

Weiterhin wünsche ich Ihnen viel geschäftlichen Erfolg und ich hoffe auf ein Wiedersehen,

bis dann verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
Dietlinde Graf

Adventszauber im Salzkammergut vom 10. bis 13. Dezember 2015
eine Sonderreise mit Ewald Kern

 

Erinnerungen an schöne und harmonisch verlaufene Reiseerlebnisse sind eine kostbares Gut. Und wer schon mal mit Ewald und Gisela Kern unterwegs war, der weiß ihre Fürsorge um den Reisegast immer sehr zu schätzen. Auch diesmal saßen im vollbesetzten Bus viele, viele Wieder-holungstäter.

Am Donnerstag dem 10.Dezember, als die Reisegruppe startete, wurde sie, vom Start bis zum Ziel, von einem unliebsamen, äußerst hart-näckigen Gast begleitet. Der Nebelgeist konnte unsere gute Laune und den Appetit beim luftigen Frühstück allerdings nicht trüben. Wir genossen das kalte Buffet, heiße Weißwürste und guten Kaffee. Und weil man später an der Ortschaft „Laaber“ vorbei kam, wurde „naturalmente“ Seidl, die Verführung schlechthin, besucht. Wer nach einem leckeren Weihnachtsgeschenk Ausschau hielt, der wurde hier fündig. In Passau individueller Stadtbummel.

Das wichtigste Ziel in Passau war natürlich der St. Stephans Dom. Die Passauer Dom Orgel ist eine der größten Orgeln der Welt. Mit 17974 Pfeifen und 233 Registern gilt sie als weltweit größte katholische Kirchenorgel. Unser Bus parkte nahe dem Bahnhof, in letzter Zeit Umschlagplatz für den Weitertransport unzähliger Flüchtlinge. Dort steht auch ein großes Brauereizelt, in welchem jetzt Flüchtlinge untergebracht sind. Um das Zelt herum viel Polizei. Für die unterkühlten Stadtbesucher servierte Ewald heißen Glühwein. Von Passau bis zu unserem Ziel St. Georgen-Hipping war es nicht mehr sehr weit. Für die Ausreisenden aus Deutschland gab es an der Grenze keine Wartezeiten. Die Einreisenden wiederum, darunter unzählige LKW, standen in einem kilometerlangen, nicht enden wollendem Stau.Ja, wir waren Glückskinder, Ewald ließ sein Autole an der Grenze, so mir nichts, dir nichts, einfach vorbeifahren. Dort wo GROSS angerauscht kommt, darf GROSS auch hemmungslos vorbei-rauschen.

Und der Nebel wurde immer dichter. Oh – welch gespenstische Situation. Doch Ewald fuhr und fuhr, fuhr so, als hätten wir klare Sicht, so wie es im Sommer der Fall ist; mit ringsherum grünen Wiesen, bunten Gärten, und in Begleitung von Frau Sonne. Hipping, mit ca. 90 Einwohnern, ist ein kleiner Ort im Salzkammergut. Nach St. Georgen sind es 3 km, und zum schönen Attersee nur 7 km. Unser Quartier war das: Hotel 3*Superior Lohninger-Schober. In diesem Haus ging es uns sehr gut. Die Zimmer waren in Ordnung, und die Halbpension mit erlesenen Buffets ließ keine Wünsche offen.

11.12.2015

Der Tagessausflug beginnt mit der Fahrt über das Weissenbachtal, am Attersee entlang, nach Bad Ischl. Dort ein Spaziergang auf den Spuren von „Franzl und Sissi“. Im Hotel Austria fand die Verlobung von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth, Prinzessin von Bayern, statt. …und weiter ging die Fahrt mit Ziel St.Wolfgang. Dort angekommen gab es Glühwein und Selbstgebackenes. Das Selbstgebackene sind Spenden von Reiseteilnehmern. Den täglichen, sehr heißen Glühwein spendierte Herr Kern.
Übrigens: Die Nebelgeister von gestern wurden von wärmenden Sonnenstrahlen vertrieben, die uns von einem fast wolkenlosen Himmel grüßten.Der Flügelaltar, ein Meisterwerk der Sonderklasse, ist von Michael Pacher, einem tiroler Maler und Bildschnitzer, geb. um 1435, gest. 1498 in Salzburg. Michael Pacher nimmt eine besondere Rolle in der Geschichte der europäischen Kunst ein. Neben der Kirche, dem weitläufig aufgebauten Christkindlmarkt und der anmutigen Gebäudearchitektur gibt es in St. Wolfgang noch……. na, wer weiß es? Wer es weiß, der streckt jetzt seinen Finger…….! Natürlich, klar, und alle haben es gewusst! Wie jedoch kommen wir nach St. Gilgen? Wir charterte ein Schiff, mit dem wir dann, frohgestimmt, über den Wolfgangsee nach St. Gilgen schipperten.

Nach diesem erlebnisreichen Tag, an dem die Gruppe viel Schönes gesehen und erlebt hat, ging es zurück zum Hotel. Abenddämmerung machte sich breit, umfasste die Natur und hüllte sie in winterliche Finsternis.

Und wieder wurden wir, so wie gestern bei der Ankunft, mit einem exzellenten Abendessen, inklusive einiger Überraschungen, verwöhnt. Die Gruppe saß an 6er Tischen, es ging ringsherum äußerst harmo-nisch zu. Später hieß es dann nur noch: Gute Nacht!

12.12.2015

Wenn die ersten Sonnenstrahlen auf meine Augen niederfall´n, dann hör i die Stimm`, die wie Glock´n klingt, sag´n: Der Kaffee ist fertig, klingt das net unheimlich zärtlich, Der Kaffee ist fertig, klingt das net unglaublich lieb.

Auch heute, wie jeden Tag, saß die disziplinierte Gruppe um 9:00 Uhr im Bus, in Erwartung der Dinge, die man an diesem sonnigen Tag sehen und erleben wird. Der Ausflug führte durch das Salzachtal nach Oberndorf bei Salzburg. Die kleine Stadt liegt am rechten Ufer der Salzach, gegenüber der bayerischen Grenzstadt Laufen. In Oberndorf wurde am 24.12.1818 in der St. Nikola Kirche erstmals das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ aufgeführt.

„Stille Nacht, heilige Nacht“ gilt weltweit als das bekannteste Weihnachtslied. Es wurde 1816 vom Hilfspfarrer Joseph Mohr geschrieben, später komponierte Franz Xaver Gruber, auf Wunsch von Joseph Mohr, die Melodie dazu. Die „Stille Nacht Kapelle“ in Oberndorf ist dem Gedächtnis des Weihnachtsliedes und seines Textdichters Joseph Mohr, sowie seines Komponisten Franz Xaver Gruber gewidmet. Sie steht an der Stelle der ehemaligen St. Nikola Kirche. Die lange Geschichte um dieses Weihnachtslied und der beiden Männer, die es schufen, wurde uns von Reisebegleiter Friedl, als wir nach Oberndorf unterwegs waren, ausführlich im Bus erzählt. Von Oberndorf ging es irgendwo, ich glaube es war bei der Gemeinde Obertrum, steil auf den Haunsberg hinauf, oh, da musste unser Autole aber schnaufen. Oben angekommen kehrte man, weil es so im Programm stand, im Gasthaus „Zur Kaiserbuche“ zu einer Brettjause mit Schnapserl ein. Man bezahlte nur sein Getränk, also Wasser oder leckeres Trumer Bier. In diesem Gasthaus ist die Brettjause mit Wurst, Schinken, Käse und Schnaps nämlich gratis, wir haben es nicht bezahlen müssen. Ehrenwort! Du glaubst es nicht? Na, so was! Und gemütlich war es auch. Was wäre eine Kern-Reise ohne Ewald und sein Akkordeon? Es wäre eine untypische Kern-Reise. Ewald spielte und alle sangen mit. Neben dem Gasthaus stand eine riesige Rotbuche, die 2004 einem Sturm zum Opfer fiel und durch eine Neupflanzung ersetzt wurde. Sie erinnert an den offiziellen Besuch von Kaiser Joseph II am 28. Oktober 1779. Jetzt ging es runter zum Mondsee, in den Ort Mondsee, zum Mondsee Christkindlmarkt. In Mondsee rühmt man sich den größten Adventskranz zu haben. Im Kreuzgang der Kirche konnte man einen traumhaft schönen, bestens sortierten Kunst-Handwerkermarkt bestaunen. Die Lust zum Kaufen stieg ins Unendliche. Leider gab es im Bus dafür keinen Platz. Nach dem Besuch in Mondsee schmeckte uns, wie könnte es auch anders sein, noch schnell Ewalds Glühwein zum Aufwärmen. Danach ging es zurück zum Hotel.

Nach dem Abendessen konnte man, wenn man dazu Lust verspürte, tanzen, oder bei der Musik eines Alleinunterhalters einfach nur schunkeln.

13.12.2015

Frühling im Salzkammergut - Am Sonntag war Abreisen angesagt! In Salzburg, wegen der „echten Mozartkugeln“ ein ausgiebiger Stopp! Hier, und nur hier, gibt es die besten Mozartkugeln der Welt. Man fand diese exzellente Adresse und kaufte………..hemmungslos. Einzigartig der Christkindlmarkt, aufgebaut um den Dom herum. Wir erlebten das winterliche, stark besuchte Salzburg, eine Stadt mit Geschichte, Charakter und sehr viel Charme. Die Weiterfahrt in Richtung „D“ verlief zügig, an der Grenze freie Durchfahrt. Kurz vor Heilbronn Einkehr beim zum Abendessen. Oh, dieser Druck in der Bauchgegend. Und schon war Frau Kern mit Medizin zur Stelle.

Die Reise ins Salzkammergut war, dank dem lieben Ehepaar Kern, ein bestens organisiertes Adventshighlight. Wir sagen: DANKE

Bis zum nächsten Mal grüßt Ursula Bach

Zillertal vom 14.10. bis 17.10.2014

Es ist immer ein besonderes Reiseerlebnis mit Ewald Kern und seiner nimmermüden Gattin unterwegs zu sein. Während den Ewald sein sicheres und umsichtiges Fahren, sehr gute Kenntnisse über Land und Leute, die er seinen Gästen auch während der Fahrt vermittelt, auszeichnet, verwöhnt seine Frau Gisela, mit besonderer und liebevoller Aufmerksamkeit, jeden Reiseteilnehmer. Und weil ich dies schon das eine oder andere Mal miterleben durfte, war es für mich praktisch ein Muss, das Zillertal, welches mir bisher unbekannt war, kennen zu lernen. Oft in Achenkirch am Achensee und Umgebung, also in unmittelbarer Nachbarschaft des Zillertals wandernd unterwegs gewesen, ist mir das Zillertal, mit seinem besonderen Flair und vielen Naturschönheiten, seltsamerweise, über viele Jahre unbekannt geblieben, was ich mit dieser Kurzreise ändern wollte. Das abwechslungsreiche Programm sprach mich an, es war viel-versprechend. Die Reisegesellschaft des ausgebuchten Busses - es waren überwiegend Wiederholungstäter unterwegs, was für Ewald und Gisela spricht, da man diese Reise nicht öffentlich ausgeschrieben hatte - war lustig, humorvoll, zwangslos aber sehr diszipliniert unterwegs. Und weil sich mit der neben mir sitzenden Frau Reinschmidt ein gutes Miteinander aufbaute, wir uns bald sehr gut verstanden, stellte auch dieses sehr wichtige Reisekapitel kein Hindernis.

Es ist Dienstag, der 14. Oktober 2014, Abfahrt Talheim, Betriebshof GROSS um 7:00 Uhr, wo die meisten Teilnehmer einstiegen, in Heilbronn 7:30 Uhr. Zugestiegen sind noch Personen in U´gruppenbach und auf dem Stuttgarter Flughafen. Auch das ist bei Sonderreisen von Herrn Kern möglich. Das gemeinsame Frühstück fand gegen 10:00 Uhr statt. Man stelle sich das folgendermaßen vor: Es werden seitlich des Busses Tische aufgestellt. Auf diese wird zur Selbstbedienung: Brot, Butter, verschiedene Sorten Wurst, Schinken, Lachs und andere Köstlichkeiten gelegt. Frau Kern wiederum bietet heiße Weißwürste mit süßem oder anderem Senf an, ja, klar, heiße, es gab auch frisch gebrühten Kaffee. Ein moderner Reisebus ist mit allen Küchenschikanen ausgestattet. Am Anreisetag sind Frühstück, Mittagessen und der Nachmittagskaffee gratis. Kalte Getränke z. B. Wasser, Bier oder Wein nicht. Stuttgart, Ulm, Kempten, Reutte, Fernpass, Innsbruck bis Stumm im Zillertal. So verlief unsere Reiseroute, die für den einen oder anderen Teilnehmer sicher keine Unbekannte war.

Mittagszeit! Es gab warmen Braten und hausgemachten Kartoffelsalat. Das Menü schmeckte nach mehr! Man wurde zu einem Nachschlag verführt.

In Innsbruck angekommen! Besichtigung des Bergisel-Stadions mit seiner Skisprungschanze. Und wie ging es weiter, was folgte nach der Bergisel-Besichtigung? Natürlich die Kaffee- und Kuchen Pause! Die Schwarzwälder-Kirsch-Torte war das Werk, gleichzeitig auch eine Spende von Frau Kerns Schwester. Und sie schmeckte wunderbar, Was übrig blieb wurde an LKW Fahrer und Kinder, die sich auf dem Rastplatz befanden, verteilt. Danach ging es direkt zu unserem Ziel, dem Zillertaler Bergdorf Stumm, und natürlich zu unserer Bleibe, dem Hotel Tipotsch. Die Unterkunft machte einen sehr guten Eindruck. Die Zimmer waren geräumig, was ich ungesehen zu behaupten wage, jedenfalls war es das meinige. Die Küche lobenswert, es schmeckte, was wir schon am ersten Abend feststellen konnten. Auch hier war der Gast König. Die Gesellschaft war müde, man freute sich, jetzt übermäßig gesättigt, endlich die Beine lang machen zu können.

Mittwoch, der 15.Oktober 2014

Was benötigt der Mensch am Morgen? Natürlich ein gutes Frühstück.  Und das bekamen wir auch, wie heute allgemein üblich, in Form eines sehr guten und bestens sortierten Buffets. Um 9:00 Uhr Start zum Tagesprogramm. Fahrt nach Fügen im Zillertal, unweit vom Dorf Stumm gelegen und Besichtigung einer Sennerei mit Kostprobe. In der Schaukäserei sahen wir einen Film, der uns das „Käse machen“ detailgetreu dargestellt hat. Im Kinoraum immer anwesend: Ein fleißiger „Käsemacher“. Wir konnten auch die „Käsemacher“ bei ihrer Arbeit beobachten, allerdings nur durch Glaswände. Die beeindruckende Käserei-Besichtigung ist beendet und wir zum Bahnhof unterwegs. „Bahnhof“ ? Ja, Sie haben richtig gelesen.

Im Programm steht folgendes: "Danach genießen wir die Panorama-Fahrt mit der Zillertalbahn von Fügen aus durch das Zillertal bis in den bekannten Ferienort Mayrhofen im weiten Talschluss. Anschließend Bummel durch das Ferienparadies und am Nachmittag Rückfahrt zum Hotel."

Und siehe da….. da ist sie auch schon, die rote Zillertal Bahn. Die Fahrt bis Mayrhofen hat Spaß gemacht. Ich erlaube mir zu sagen: Das Zillertal ist, landschaftlich gesehen, fast konkurrenzlos …bitte aussteigen… Individueller Stadtbummel. Jeder konnte, so wie er wollte, diesen weltweit bekannten Sommerferien- doch besonders den Wintersportort Mayrhofen kennen lernen. Ja, im Winter ist hier was los. Der Ort besteht aus unzähligen schicken Hotels, Pensionen und Gasthäusern. Einkaufsmöglichkeiten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Viele Hotels sind im Sommer, mangels Gäste, geschlossen. Das Hauptgeschäft findet im Winter statt, dann, wenn die Skifahrer die Pisten unsicher machen. Und sie kommen, ob mit großem oder einem etwas kleineren Geldbeutel bestückt.

…Besuch in der Kirche…Post Wirt geschlossen…beeindruckende Architektur…

Unser Bus stand auf dem Mayrhofer Bahnhofs-Parkplatz. Nach der Besichtigung von Mayrhofen gab es Kaffee, Brot und allerlei zum drauflegen, was im Sinne aller war. Das Bier schmeckte auch. Rückfahrt nach Stumm zu unserem Hotel. Dort angekommen, stärkten wir uns mit Kuchen oder Torte (freie Auswahl) aus der hoteleigenen Bäckerei und Konditorei. Der Kaffee wiederum machte alle müden Geister wieder munter. Auch dieser Nachmittagsgenuss war „inklusive“. Toll !!!Danach hatten wir bis 16:30 Uhr, also ganze 2 Stunden, Freizeit. Ich bummelte allein durch die Gegend, landete irgendwo außerhalb des Dorfes und fotografierte, ganz klar. Um 16:30 Uhr Start zum „geführten Rundgang“ durch das Tiroler Dorf „Stumm“, bei dem wir auch den schönsten Dorfplatz Tirols kennenlernen werden. Von der Weide heimkehrende Kühe haben immer Vorfahrt! Die Rindviecher gaben die Straße frei, und der Verkehr rollte weiter. Auch wir konnten wieder unser Ziel verfolgen. Bevor wir loszogen, erfuhren wir einige interessante Details über unser Hotel. So auch über den Theater- und Kinosaal, den wir bereits am ersten Abend bei einem DIA-Vortrag über „Land und Leute“ in Augenschein nehmen konnten. Es war einst das erste Kino weit und breit. Namenhafte Schauspieler gastierten schon hier. Wer hätte das gedacht. Stumm, im mittleren Zillertal, ist eine Gemeinde mit 1835 Einwohnern. In Stumm lebt auch der bekannte österreichische Skirennläufer Stephan Eberharter. Er gewann 29 Weltcuprennen, zweimal den Gesamtweltcup, wurde Olympiasieger und dreimal Weltmeister. Der Rundgang ist beendet. Wir haben viel Interessantes erzählt bekommen, unter anderem auch vom weltgrößten Feuerwehr-Fest, zu dem nach Stumm Feuerwehren aus der ganzen Welt angereist kamen.

Am Abend überraschte uns ein „Zillertaler Bauernbuffet“ mit regionalen Spezialitäten und traditioneller Harfenmusik. Das Buffet wurde vom Chef des Hauses eröffnet.

Donnerstag, der 16.Oktober 2014

Alle sind fit, haben mehr oder weniger gut geschlafen, lassen sich das Frühstück schmecken und sind in Erwartung auf den heutigen Tag. Das Wetter auch heute gut und mild. Der Tagesausflug führt uns über Zell am Ziller zum Gerlospass 1628 m, Pass Thurn 1274 m, zum Stausee Durlaßboden 1405 m, den Krimmler Wasserfällen und, und, und. Fotostopp am Stausee Durlaßboden 1405 m,  in welchem bis zu 50 Mil. m3 Wasser gespeichert werden. Es geht immer weiter bergabwärts. Ein kurzer Fußmarsch…vorbei an der „Kassa“, die jedem 3 EURO abknöpft, und schon ist das Ziel erreicht …na, ja….. auch dergleichen muss sein… Die Krimmler Wasserfälle sind mit einer gesamten Fallhöhe von 385 m die höchsten Wasserfälle Österreichs. Sie liegen am Rand des Ortes Krimml (Salzburg) im Nationalpark Hohe Tauern. Nach den Krimmler Wasserfälle stiegen wir wieder nach oben,  wo gleich die Fütterung hungriger Raubtiere stattfindet. Während wir es uns gut gehen lassen, Essen und anderes genießen, sorgt Herr Kern für gute Stimmung. Und er kann das wie kein anderer Busfahrer.Weiterfahrt nach Brixen im Tale zum Besuch der Schnapsbrennerei Erber. Jeder durfte das kosten was er wollte und wie oft er das wollte, großes Ehrenwort! …danach durfte man auch kaufen…und man tat es, und nur, weil es doch so gut schmeckte…und das Angebot groß, und es lockte, war sooo verführerisch…Jetzt ging es über Kitzbühel zurück zum Hotel. Der Bus schwerer als vor dem Besuch in der Schnapsbrennerei, der eine oder andere Geldbeutel jedoch wesentlich schmaler und leichter. Kann man machen nix, muss man gucken zu! Im Hotel heißt es dann: Leute…macht Euch für den Abend fein, das österreichische Fernsehen ist im Haus.

Der Abend lief unter dem Motto: Theatermenü !

Wir speisten bis zum Hauptgang, gingen in den Keller, wo sich das Hoteltheater befindet, das Fernsehen war auch schon da, und harrte der Dinge, die da kommen werden. Bauerntheater war angesagt. Die Lichter gehen aus, es wird dunkel, das Theater beginnt.Thema des Bauernschwanks: Ein Ehepaar vom Lande gewann bei einem Quiz einen 1-wöchigen Aufenthalt in einem guten Hotel, landete aber irrtümlich bei einem Wirt, der gerade seine Gastwirtschaft renovierte. Diese Verwechslung, dazu die gute schauspielerische Leistung, hat uns immer wieder zum Lachen gebracht. Einfach köstlich!

Ende gut, alles gut! Die Verwechslung klärte sich auf und das Theater war aus. Jetzt gab es einen Nachtisch. Man saß noch eine Weile gemütlich beisammen.

Freitag, der 17.Oktober 2014

Ja …. wir sind zur Heimreise bereit! Pünktlich wie immer, saßen wir um 9:00 Uhr vollzählig im Bus. Und weil das Wetter düster aussah, fiel es uns auch nicht schwer heim zu fahren. Unterwegs Besuch einer Kerzenfabrik in Schlitters/Inntal. Dort gab es Kerzen, wie ich sie zuvor noch nie gesehen hatte. Der nächste Stopp war in der kleinsten Stadt Tirols, in Rattenberg, bekannt als Glasbläserdomäne. Rechts und links der Hauptstraße nur Geschäfte, beladen mit Schätzen der Glasbläserkunst.

Notburga von Rattenberg, geb. um 1265 in Rattenberg, gest. am 13.September 1313 in Buch/Tirol, ist eine Tiroler Volksheilige, wird als Patronin der Dienstmägde, Landwirtschaft und Trachtenträger verehrt. Sie verdingte sich als Magd auf Schloss Rattenberg, kümmerte sich um die Armen. Und weiter ging die Fahrt. Die Heimreise verlief nicht über den Fernpass, wie bei der Hinreise, sondern am Achensee entlang, dann über den Achenpass, vorbei am Tegernsee, München, Ulm, bis Heilbronn. Die Gegend um den Achensee ist mir sehr gut bekannt, habe diese wandernd kennen gelernt. Nochmals kurzer Stopp vor dem Achenpass. Hier, auf Wunsch einiger Damen, Einkehr in ein Trachtengeschäft. Man stelle sich folgendes vor: 42 Fahrgäste + anderer Kauflustiger in einem kleinsten Geschäft. Manch einer oder eine fand was man suchte, sie verließen mit verklärtem Gesichtchen das Geschäftchen. Unterwegs kurze Rast für eine Kaffee-und Kuchenpause. Die Kuchen waren Spenden von Reiseteilnehmern. Ich zählte, verteilt über die Tage, ca. 6 oder 7 verschiedene Sorten. Und während der Fahrt, auch anderswo, bot Frau Kern Pralinen und sogar etwas Hochprozentiges an. Ist es deshalb verwunderlich, dass die Sonderreisen von Herrn Kern sehr beliebt sind, überwiegend von Stammgästen gebucht werden? Man kennt sich untereinander, die einen mehr, die anderen weniger. „Ausfahrt Merklingen“, also kurz vor Stuttgart, verließen wir die Autobahn und kehrten in einem guten Gasthof ein. Man kannte bereits unsere Wünsche, es gab demnach keine Wartezeiten. Das Essen schmeckte sehr gut. Die Leute des Gasthofes sind natürlich keine Hellseher, wissen nicht im Voraus, was 44 Gäste essen wollen. Und jeder wählte etwas anderes.

Ankunft in Talheim, Heilbronn und Öhringen gegen 20:00 Uhr oder etwas später.

Danke dem Ehepaar Kern und allen Helfern für diese erlebnisreiche Reise ins Zillertal.

von Ursula Bach

50 Jahre Städtepartnerschaft Heilbronn - BEZIERS

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Heilbronn - Beziers reisten wir zu dem großartigen Stadtfest "Feria de Beziers". Wir lernten unsere südfranzösische Partnerstadt bei einem Rundgang durch die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und schattigen Plätzen sowie die mediterrane Umgebung kennen und besuchten das mit Spannung erwartete Fest. Die Feria war geprägt vom Stierkampf und viel Unterhaltung mit Flamenco, Konzerten, Pferdeshows und vielen traditionellen und volkstümlichen Tanz- und Musikdarbietungen. Betreut wurden wir von Frau Wagenblast vom Partnerschaftsverein Amicale Beziers e.V., und so durfte auch ein Besuch am Strand des Vereins auf der Allee Paul Riquet, an dem seit 20 Jahren den Feria-Besuchern Cluss Kellerpila, Maultaschen sowie Wurstspezialitäten aus Heilbronn angeboten werden, nicht fehlen.